Surfstick

In: Internet

24. Jan 2011

Nicht mehr Internetkabel und Router sind die einzigen Möglichkeiten, um Webseiten aufrufen und E-Mails schreiben zu können. Sondern es ist – als Produkt der 3. Generation des Mobilfunks, dem UMTS, – der Surfstick immer beliebter. Wie aber nun funktioniert dieser? Letzten Endes geht es um ein mobiles Empfangselement, in welchem sich eine SIM-Karte befindet. Bei dem Betrieb über einen Computer wählt sich dieser Stick in das Mobilfunknetz ein und kann in einem Tempo bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde (üblich sind weitgehend 7,2 Megabit pro Sekunde) nun Daten liefern.

Aus dem Mobilfunk ist nicht nur dem deutschen Verbraucher bereits das Prepaid-Prinzip bekannt: Man überweist einen Betrag auf das Guthabenkonto einer Firma bzw. lässt eine solche Zahlung durch einen Anruf oder durch den Kauf einer Prepaid-Karte erfolgen. Dieses Prinzip nun verschafft dem Verbraucher die Möglichkeit, entweder tageweise oder monatsweise per UMTS Internetangebote in Anspruch zu nehmen. Die tageweise Abbuchung funktioniert wie folgt: Nachdem der Verbraucher einen USB-Empfangsstick erworben hat, kann er sich über die Software in das Internet einwählen. Geschieht dies, wird eine Tages-Flatrate in Höhe von wenigen Euro von dem bestehenden Guthaben abgebucht. In den darauf folgenden 24 Stunden kann das Internet beliebig genutzt werden, ohne dass weitere Kosten entstehen. Dieser Kostentarif eignet sich insbesondere für Personen, die nur einmal wöchentlich E-Mails abrufen oder privat kein hohes Interesse am Internet als solchem hegen.

Ein weiteres Modell ist aus dem Geschäftssegment der Mobiltelefonie bekannt: Monat für Monat wird vom bestehenden Guthaben des Kunden eine Gebühr abgebucht, die in ihrer Höhe einer üblichen DSL-Flatrate entspricht. Als Gegenleistung steht die Internetversorgung aus dem UMTS-Stick zu jeder Zeit in beliebiger Häufigkeit zur Verfügung.

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1 Reaktion zu Surfstick

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Surfstick und andere Möglichkeiten mobil ins Internet zu gelangen » Internet, Netze, Ausland, Kosten, Stadt, Auch » Gigogne

25. März 2011 am 12:40

[...] auf mobiles Internet mit einem Surfstick zurückgreifen zu können, muss man kein Genie sein. Mit den im Handel erhältlichen Sticks kann [...]

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